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Wie man ein Kühlschrank-Überwachungssystem mit WiFi-Temperaturreglern aufbaut

Aug 24, 2026

Ein gewerbliches Kühlschrank-Überwachungssystem ist mehr als nur ein Thermometer, das im Inneren eines Schranks installiert ist.

Ein praktisches System kombiniert Temperaturmessung, lokale Kühlregelung, Fernüberwachung, Alarmregeln und einen klaren Reaktionsprozess.

Wenn diese Elemente gemeinsam geplant werden, können Betreiber abnormale Zustände früher erkennen und die Zeit zwischen der Erkennung eines Problems und der Durchführung von Korrekturmaßnahmen verkürzen.

WLAN-Temperaturregler können als vernetzte Steuerpunkte in Kühlräumen, gekühlten Verkaufsschränken und gewerblichen Tiefkühlgeräten eingesetzt werden. Die genauen Überwachungsfunktionen hängen jedoch vom jeweiligen Reglermodell, der mobilen App und der Netzwerkkonfiguration ab.

Jedes Projekt sollte daher anhand nachgewiesener Funktionen und nicht anhand vermuteter Cloud-Funktionen geplant werden.

Die fünf wesentlichen Komponenten eines Kühlschrank-Überwachungssystems

1. Temperaturmessung

Der Temperatursensor muss für den erforderlichen Betriebsbereich geeignet sein und an einer geeigneten Stelle installiert werden.
Der Sensor muss normale Lagerbedingungen repräsentieren, ohne unmittelbar beeinflusst zu werden durch:

• Häufiges Öffnen der Tür
• Austrittsluft des Verdampfers
• Abtauelemente
• Direktes Sonnenlicht
• Kürzlich eingelagerte warme Produkte
• Bereiche mit eingeschränktem Luftstrom

Die Position des Sensors kann genauso wichtig sein wie die Genauigkeit des Controllers. Eine falsche Installation kann irreführende Messwerte erzeugen, selbst wenn der Sensor selbst einwandfrei funktioniert.

2. Lokale Kühlregelung

Der Temperaturregler steuert die Kühlsequenz am Gerät.
Je nach Anwendung und gewählter Konfiguration kann dies umfassen:

• Verdichtersteuerung
• Abtaubetriebszeit
• Verdampfer-Lüfter-Betrieb
• Hoch- und Niedertemperaturwarnungen
• Sensorschutz bei Fehler
• Kompressor-Verzögerungsschutz

Die lokale Regelung sollte auch bei vorübergehend fehlender Fernverbindung normal weiterarbeiten.

WiFi soll die Übersichtlichkeit und Bedienfreundlichkeit verbessern, doch der wesentliche Kühlbetrieb darf nicht vollständig von einer Internetverbindung abhängen.

3. WiFi-Verbindung und mobiler Zugriff

Der Installationsort benötigt ein kompatibles WiFi-Netzwerk mit ausreichender Signalstärke an der endgültigen Steuergerätestelle.
Während der Inbetriebnahme prüfen Sie:

• WiFi-Signalstärke
• Kopplungsprozess
• Kontoinhaberschaft
• Berechtigte Benutzer
• Gerätefreigabeberechtigungen
• Fernanzeige der Temperatur
• Unterstützte Fernsteuerungseinstellungen
• Alarmbenachrichtigungen

Geben Sie jedem verbundenen Gerät einen eindeutigen Namen.

Verwenden Sie beispielsweise „Geschäft 03 – Tiefkühlvitrine 02“ statt eines generischen Werksnamens. Eindeutige Benennungen helfen den Nutzern, das richtige Gerät bei einer Benachrichtigung schnell zu identifizieren.

4. Alarmregeln

Die Alarmgrenzen für hohe und niedrige Temperaturen sollten sich an den tatsächlichen Anforderungen des Produkts und der Ausrüstung orientieren – nicht an einem universellen Standardwert.
Berücksichtigen Sie:
• Normale Betriebstemperatur
• Produktart
• Türöffnungshäufigkeit
• Abtauzyklus
• Sensorenposition
• Wiederherstellungszeit der Ausrüstung
• Zulässige Temperaturschwankung

Wo unterstützt, kann eine geeignete Alarmverzögerung helfen, unnötige Benachrichtigungen während normaler Türöffnungen oder Abtauvorgänge zu vermeiden.

Eine übermäßige Verzögerung kann jedoch dazu führen, dass ein echtes Temperaturproblem zu lange unentdeckt bleibt. Die Alarmeinstellungen sollten eine Balance zwischen frühzeitiger Warnung und praktikablem Betrieb finden.

Benachrichtigungen bei Sensorfehlern sollten ebenfalls während der Inbetriebnahme getestet werden.

5. Menschliches Reaktionsverfahren

Ein Alarm ist nur dann nützlich, wenn jemand weiß, was zu tun ist.
Bevor das System in Betrieb genommen wird, sind folgende Punkte festzulegen:

• Wer die Benachrichtigung erhält
• Wer außerhalb der Geschäftszeiten zuständig ist
• Wie schnell der Alarm bestätigt werden muss
• Welche Bedingungen eine Vor-Ort-Inspektion erfordern
• Wann Produkte umzulagern sind
• Wie das Ereignis dokumentiert wird
• Wer wiederholte Alarme überprüft

Das Reaktionsverfahren ist zu testen, bevor wertvolle gekühlte Produkte in die Geräte eingebracht werden.

Kälteanlagenregler versus eigenständiger Monitor

Ein eigenständiger Kühlschrankmonitor erfasst die Temperatur, steuert jedoch normalerweise nicht den Verdichter, die Abtaueinrichtung oder den Verdampferlüfter.

Ein Kälteanlagenregler steuert die Anlage aktiv und kann zudem vernetzte Temperaturüberwachung bereitstellen.

Bevor ein Gerät ausgewählt wird, sollten Käufer entscheiden, ob das Projekt erfordert:

• Nur Temperaturüberwachung
• Nur Kühlregelung
• Integrierte Steuerung und Fernüberwachung
Diese Unterscheidung hilft dabei, die falsche Produktvariante für einen bestehenden Schrank oder ein neues OEM-Design auszuwählen.

Einführungs-Checkliste für mehrere Kühleinheiten

1. Erstellen Sie eine Liste aller zu verbindenden Einheiten.
2. Notieren Sie das Steuerungsmodell und die Anwendungsart.
3. Notieren Sie die Firmware-, Sensor- und Verkabelungsinformationen.
4. Prüfen Sie das WLAN-Signal an jeder Installationsposition.
5. Verwenden Sie einheitliche Gerätenamen.
6. Legen Sie die Alarmgrenzwerte entsprechend der Anwendungsart fest.
7. Zugriff nur an verantwortliche Benutzer zuweisen.
8. Zugriff entfernen, sobald ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.
9. Einen kontrollierten Hochtemperaturtest durchführen.
10. Einen Sensorfehlertest durchführen.
11. Eine lokale Bedienungsanleitung und eine Schaltplanzeichnung für Techniker bereithalten.
12. Die Inbetriebnahmeeergebnisse dokumentieren.

Einsatz von SHTROL-WLAN-Reglern in einem Überwachungsprojekt

Der SHTROL-ECS-974T-WLAN-Kälte-Regler bietet mobile Temperaturübersicht und Fernzugriff auf unterstützte Einstellungen bei gleichzeitiger Ausführung von Kälte-Regelfunktionen.
Für ein Überwachungsprojekt mit mehreren Einheiten stellen Sie SHTROL einen Geräteplan zur Verfügung, der Folgendes enthält:

• Ausrüstungstyp
• Anzahl der Einheiten
• Versorgungsspannung
• Erforderliche Ausgänge
• Sensordaten
• Betriebstemperatur
• Abtaumethode
• Erforderliche Alarmfunktionen
• Erwartete Benutzerzugriffsmethode
• Branding-Anforderungen

Das technische Team kann dann die Anwendung bewerten, bestätigen, ob die vorgeschlagene Konfiguration geeignet ist, und Muster für Tests vorbereiten.

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